12.03.2017 – Cloudbridge Nationalpark

Vier Uhr morgens, ich bin im Urlaub, ich hab Geburtstag, es ist noch dunkel und der sch*** Wecker klingelt! Aber man ist das ja von den heimatlichen Bergtouren gewohnt. Also Wecker aus, angezogen, Zeug gepackt, Stirnlampe aufgesetzt und raus zum Treffpunkt. Große Überraschung, es sind wirklich alle aus der Gruppe da, Respekt!
Uns erwarten knappe 11km und 750hm durch das Cloudbridge Reservat, eine 2002 privat gegründete Aufforstungsinitiative. Im Gegensatz zu den schweißtreibenden Wanderungen der letzten Tage, genießen wir heute die Kühle des noch jungen Morgens und wandern dem Lichtkegel unserer Stirnlampen hinterher. Kurz vor halb sechs ist es plötzlich hell und wir erhaschen einen kurzen Blick auf einen großen Wasserfall in der Ferne der Berghänge vor uns. Theoretisch könnte man von hier aus bis auf den Chirripó, Costa Ricas höchsten Berg (knapp 4000m) laufen. Die gut 40km und etwa 2000hm sind uns heute aber zu viel 🙂 und wir begnügen uns mit der Aussicht auf knapp 2200 Meter.
Bald geht es auch schon wieder bergab und wir eilen dem leckeren Frühstück in der Lodge entgegen. Nach Kilometer 3 hatten wir die Erlaubnis auf eigenes Tempo zu laufen und waren so etwa eine Stunde vor allen anderen wieder am Ziel.
Den Rest des Tages nutzten wir zur Abwechslung mal fürs Nichtstun. Gar nicht so leicht, nach knapp zwei Wochen Dauerbeschäftigung.

Morgen warten etwa 100km Busreise zur Kajak Lodge in Damas, unserer letzten Station auf uns. Hier verbringen wir noch zwei Nächte bevor es wieder zurück nach San José geht.

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