20.08.2010 – Fotokurs: Aufgabe 3

Das neue Thema im Fotokurs lautet: Vereinfachung

Die Aufgaben wie folgt:

  1. Wählen Sie ein Foto aus denen aus, die Sie kürzlich aufgenommen haben. Untersuchen Sie es und versuchen Sie sich an die Szene zu erinnern. Präsentieren Sie das Foto, wie Sie es ursprünglich gemacht hatten und
    • beschneiden Sie es unterschiedlich nach den Prinzipien der Vereinfachung (und, wenn Sie möchten auch nach weiteren „Regeln“ des Bildaufbaus). Erklären Sie, warum Sie auf diese Weise beschnitten haben. Sorgen Sie sich nicht wegen verlorener Pixel oder technischer Qualität: Schneiden Sie soviel weg, wie für einen guten Bildaufbau notwendig ist.
    • Beschreiben Sie eine andere Art und Weise, wie Sie das Bild von Anfang an hätten aufbauen und machen können.
  2. Machen Sie ein Foto nach den Prinzipien der Vereinfachung. Zeigen Sie es und erklären Sie
    • warum Sie auf diese Weise vereinfacht haben, und
    • was Sie getan haben um die Vereinfachung zu bewirken.

Mit diesen Bildern und Erklärungen bin ich an die Aufgaben herangegangen:

Bild 1: ist das Original, das mir so nicht gefallen hat, da der Hintergrund einfach zu chaotisch und unruhig ist. Ich habe es deshalb zu Bild 2 zusammengeschnitten.

Bild 2: Zuschnitt aus Bild 1. Es gibt zwar immer noch viele Unschärfekreise im Hintergrund aber mir persönlich gefällt es schon viel besser. Es harmoniert mit den Glanzeffekten und Reflexionen in den Tautropfen auf der Blüte.

Bild 3: Ist gestern entstanden auf dem Weg zur Sternfotografie. Der kleine Frosch saß auf dem Feldweg und damit eigentlich in recht unschönem „Gebiet“. Ich habe mich dann mit dem 300er Tele und Stativ so lange herangerobbt, bis mir der Bildausschnitt gefallen hat. Erst daheim ist mir der Schatten unter dem großen Stein aufgefallen, der etwas den Blink ablenkt.

Bild 4: Auch von gestern. Die Libelle saß erhöht auf einer Pflanze mit einer abfallenden Wiese im Hintergrund. Am Ende der Wiese fing dunkler Wald an. Ich habe mich mit dem Stativ so positioniert, dass ich leicht abwärts mit der Sonne im Rücken fotografiert habe. Damit wurde die Wiese der Hintergrund und ich konnte den Dunklen Streifen des Waldes ausblenden. Durch die Offenblende und den großen Abstand zwischen Objekt und Hintergrund wird dieser zu einer einzigen Fläche und das Hauptmotiv ist gut zu erkennen.

Bild 5: Von letzter Woche aus dem Ötztal. Ich habe hier von oben nach unten auf die Blüte gezielt und dabei so lange überbelichtet, bis die Blüte, auf der die Fliege saß und die Blüte dahinter fast verschmolzen. So gibt es noch etwas Struktur der Blüte zu sehen, aber die Fliege ist eindeutig als Hauptmotiv zu erkennen. Leider war es leicht windig und ich hab die Fliege nicht 100%ig scharf bekommen.

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