23.09.2017 – Im Schatten des Monte Cristallo

Unsere letzte Tour war auf Grund der Witterungsverhältnisse eher eine Verlegenheitstour. Wir wollten nicht mehr allzu weit fahren und suchten deshalb nach Gipfeln mit Normalwegen in der näheren Umgebung. Fündig wurden wir mit der Cresta Bianca, einer kleinen Erhebung im Schatten des Monte Cristallo.
Auf der Karte sah der Weg zwar lang, aber eigentlich ganz entspannt aus. So starteten wir frohen Mutes vom Passo Cimabanche und folgten dem Forstweg ins Val Pra all Vecia. Bald verjüngte sich der Weg jedoch zum Steig, wurde zunehmend steiler und ließ uns, schnell an Höhe gewinnend sehr rasch die ersten 700Hm überwinden.
Über eine kleine Hochebene ging es nun weiter auf die schneebedeckten Hänge der Cresta Bianca zu. Hier und da ließen sich noch Stacheldraht, Konservendosen und Granatsplitter aus dem ersten Weltkrieg finden.
In weiteren Verlauf wurde der Weg wieder steiler und führte uns durch die Flanke der Cresta Bianca hinauf auf ihren kleinen Gipfel, von wo aus wir wieder den Blick über Cortina d’Ampezzo schweifen lassen konnten.
Der Abstieg verlief über den Aufstiegsweg, machte durch die Abfahrtmöglichkeiten im tiefen Schnee aber bedeutend mehr Spaß als der Aufstieg 🙂 .

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