02.07.2019 – Glashouse Mountains

Eine zweite Nacht in derselben Unterkunft, etwas ganz Neues für uns seit Sydney. Wir schlafen aus, frühstücken gut, bereiten uns Brotzeit vor und begeben uns dann auf Entdeckungsreise in die Glashouse Mountains. Die Ziele für heute sind der Mount Tibrogargan und der Mount Beerwah, die beiden höchsten Erhebungen mit der besten Aussicht über die Umgebung.

Was uns trotz der vielen Warnschilder bis zum Wandfuß nicht so wirklich bewusst ist, man muss hier wirklich Hand anlegen und klettern. Das Kraxeln bewegt sich zwischen den Schwierigkeitsgraden 1 und 3, erfordert einen Blick fürs Gelände, macht im Großen und Ganzen aber Spaß, da der Fels – zumindest am Mount Tibrogargan – recht griffig ist. Einzig die ganzen unerfahrenen Einheimischen trüben hier das Erlebnis. Es fliegen Steine, die Leute haben die falsche Ausrüstung und rutschen das meiste auf dem Hosenboden irgendwie runter. Wir hatten zweimal die Befürchtung, dass es einer nicht mehr schafft und abfliegt. Direkt ein Wunder, dass nicht mehr passiert.

Umso schöner ist dann die Aussicht von oben, am Mt. Beerwah hatten wir den Gipfel sogar ne Zeit lang für uns. Die Abstiege gehen über die Aufstiegsrouten und man sollte schon gut konzentriert bei der Sache bleiben, mit dem großen Fotorucksack am Rücken nicht immer leicht.

Nach der ganzen Anstrengung haben wir den Abend zum Sonnenuntergang am Ewen Maddock Dam ausklingen lassen und uns am Farbenspiel in den Wolken erfreut.

Nachdem ich beim Klettern beide Hände gebraucht habe und die große Kamera im Rucksack verstauen musste, gibt es hier relativ viele Handy-Bilder.

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Ein Kommentar bei „02.07.2019 – Glashouse Mountains“

  1. Wow was für ein Erlebnis und was für ein Sonnenuntergang! <3

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