15.03.2017 – Zurück in San José

Wie schnell doch die Zeit vergeht! Gestern genossen wir noch die Ruhe in der Kajak Lodge, plantschten im Pool und chillten in der Hängematte und heute sind wir schon wieder in San Jose und lauschen dem viertelstündigen Hupen der vorbeifahrenden Züge.
Die Fahrt nach San Jose war eher unaufgeregt und wurde nur durch zwei kleinere Stopps unterbrochen. Einmal um von einer Brücke aus Krokodile im Fluss zu beobachten und ein zweites Mal für einen kleinen Snack in einer typischen Touristenfalle. Außer uns waren noch etwa 10 andere Busse vor Ort und ihre Insassen, brav durchnummeriert, drückten sich durch den völlig überteuerten Souvenirladen.

Nach unserer Ankunft in unserem Hotel und einer leider viel zu kurzen Verabschiedung von José und Manuel begaben wir uns noch kurz in die Stadt. Über kleine Nebenstraße und durch einen Mini-Park ging es zur verkehrsberuhigten Fußgängerzone. Der Verkehr ist hier aber auch das einzige, was beruhigt ist. Aus jeder Ecke schreit irgendjemand seine Angebote auf die Straße, Straßenkünstler bieten ihre Werke feil oder performen etwas, es gibt SIM-Karten, Filme und Früchte zu erstehen, alles eingesäumt von kleinen und großen Lädchen, aus denen laute Musik dröhnt und die Einheimischen huschen schnell von A nach B. Also fast wie bei uns in der Fußgängerzone, es ist nur wärmer und die Sprache etwas anders 🙂  .

Morgen geht es um kurz nach 12 Uhr zum Flughafen und gegen 17 Uhr heben wir voraussichtlich in Richtung kaltes Deutschland ab.
Bis auf die letzten zwei, eher touristischen Tage, haben mir die Reise, das Land, die Leute, unser Guide und die Gruppe sehr gut gefallen. Auch wenn wir viel unterwegs waren, oft nur eine Nacht an einem Ort verbrachten und manche Tage echt lang waren, konnte wir extrem viele und tolle Eindrücke sammeln, Tiere beobachten, unterschiedliche Klimazonen erleben und das Land ein bisschen kennenlernen. José kümmerte sich hervorragend um alles, beantwortete jede Frage, machte es uns so bequem wie möglich und versuchte, jeden Wunsch zu erfüllen. Dafür auch an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank. Dank auch an Manuel, unseren Fahrer, der uns unerschrocken, jede noch so schmale und steile Straße sicher rauf und runter brachte. Nur ein kleiner Betonpfosten auf einem dunklen Parkplatz meinte es nicht gut mit ihm und sprang unserem Bus in die Stoßstange 🙂 .

Vielen Dank auch an euch Mitlesenden für euer Interesse. Der nächste Beitrag ist dann vermutlich wieder, wie gewohnt aus unserer Heimat und der Alpenregion. Eventuell geht es aber nächstes Jahr dann nach Vietnam und Kambodscha…  („…nicht eventuell, sondern ganz sicher…“ – schreit gerade meine Frau aus dem Hintergrund) die Hitze und Luftfeuchtigkeit haben wir ja jetzt schon mal kennengelernt 🙂 .

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Ein Kommentar bei „15.03.2017 – Zurück in San José“

  1. Hey ihr Zwei,
    geile Reportage. War richtig spannend zu lesen und tolle Bilder zum anschauen. Da gibts hoffentlich mehr ☺

    Freu mich schon auf Asien ☺☺☺

    Papa

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