03.03.2017 – Fahrt zum Barra Honda Reservat

Nach der langen Wanderung gestern war heute wieder eine etwas längere Fahrt bis nach Barra Honda angesagt und dann weiter nach Monte Alto.

Die erste Teilstrecke führte uns zu den beeindruckenden Wasserfällen Llanos de Cortés, an denen wir uns ein kurzes Bad und etwas Erfrischung gönnten. Anschließend fuhren wir weiter auf der Pan Americana bis zu einer kleinen Raststation, an der wir wieder ein paar Aras beobachten konnten. Gut gestärkt folgten wir nun der Straße zum Barra Honda Nationalpark für die eigentliche Attraktion des Tages, eine kurze, aber steile Wanderung hinauf zu einem Aussichtspunkt. Unter der sengenden Sonne bahnten wir uns unseren Weg über eine staubige Piste und weiter durch den Trockenwald hinauf auf den Gipfel eines kleinen Hügels. Hier konnten wir dann den Blick bis hinüber zum Pazifik schweifen lassen.

Auf dem Rückweg zum Bus hatten wir das große Glück, noch eine Familie Brüllaffen hoch über uns im Geäst zu entdecken. Ihnen machte die Hitze wohl genauso zu schaffen wie uns, nur konnte sie gemütlich in den Astgabeln hängen und den Tag verdösen.

Das letzte Stück der Fahrt brachte uns ins Monte Alto Reservat, wo wir in einer ziemlich einfachen Unterkunft, mitten im Urwald die nächsten zwei Nächte verbringen werden. Mit Fliegengittern, Mückennetzen und Insektenspray versuchen wir uns so gut es geht, gegen die kleinen Blutsauger und übergroßen Kakerlaken zu wehren. Vor der Tür sitzen handgroße Stabheuschrecken und Vogelspinnen und im Gebälk nisten Fledermäuse. Mal sehen, wie die Nacht wird. Zumindest der starke Wind hat sich hier gelegt und man kann dem Zirpen der Zikaden und anderen Geräuschen der Nacht lauschen.

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