07.09.2014 – Schlammschlacht am Krottenkopf

Die ausführliche Tourenbeschreibung bis zum Gipfel gibt es hier: Link

Nach langem Hin und Her haben wir uns am Samstagabend doch dazu entschlossen, Sonntagfrüh um fünf aufzustehen und in die Berge zu fahren. Als Ziel hatten wir uns den Krottenkopf im Estergebirge ausgesucht und als Ausgangsort Oberau. Ursprünglich war ein Klettersteig angedacht, aber auf Grund der instabilen Wetterlage gaben wir dann doch der „normalen“ Bergtour den Vorzug, denn wer hängt schon gerne bei Blitz und Donner an einem Drahtseil.

 Gut gelaunt und mit leichtem Muskelkater vom Vortag ging es im Morgenrot vom Wanderparkplatz in Oberau los. Die ersten Meter gehen flach zwischen Golfplatz und Loisach in südlicher Richtung durch Weidegebiet, bis es mal links über einen kleinen Bach hinüber und dann hinauf geht.

Eindrücke vom ersten Teil des Aufstiegs

Von da an wurde es rutschig, steil und unangenehm und nur an der ein oder anderen „Aussichtskanzel“ wurde mal das Maulen eingestellt und der Blick in die Runde genossen. Der Aufstieg ist ziemlich direkt und steil und macht sich bei Nässe nicht sonderlich gut. Ab dem Frickenkar wird es von der Steilheit besser und man quert recht gemütlich die Flanke des Bischofs.

Blick auf den Hohen Fricken

Durch die Flanke des Bischof, unser „Gipfel“

Bei uns begann ab hier aber die absolute Schlammschlacht. Es sah aus, als wäre eine ganze Herde Kühe auf dem Weg bis zur Einsattelung zwischen Henneneck und Bischof spazieren gewesen. Wenn man nicht vorsichtig von Stein zu Stein balancierte versank man bis zum Knöchel im Schlamm und durfte gut drei Kilo Fangopackung mit sich rumschleifen.

 Das eigentliche Ziel, „Gipfelpanorama“, Notkarspitze im Hintergrund in der Sonne

Auf Grund dieser Wegverhältnisse hatten wir schon fast 4 Stunden bis zur besagten Einsattelung gebraucht und der Weiterweg bis zur Weilheimer Hütte sowie das Wetter sahen jetzt auch nicht soooo vielversprechend aus. Also haben wir einfach hier Rast eingelegt und uns anschließend wieder auf den Rückweg gemacht. Am Ende war das wohl die bessere Entscheidung, denn unten angekommen, konnten wir es oben gewittern sehen und hören.

Schlammschlacht, Blumen und Insekten

Gerade so dem Gewitter entkommen
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