12.03.2014 – Benediktenwand – Rundweg aus der Jachenau

Charakter: Anspruchsvolle und lange Bergwanderung, die Trittsicherheit, Schwindelfreiheit  und Orientierungssinn erfordert. Mit viel Forstweg, besonders zu Anfang und am Ende.

Ausgangspunkt: Parkplatz bei Volvo kurz vor Jachenau in Laich

Diese Rundtour habe ich eher zufällig und unfreiwillig entdeckt, da ich im Wald an einer Kreuzung einmal falsch abgebogen bin. Zum Teil bewegt man sich auf aufgelassenen und nicht ausgeschilderten Wegen, ist dafür aber auch ziemlich allein unterwegs.

Wir beginnen die Tour am Wanderparkplatz in Laich bei Volvo. Wir laufen die Einfahrtsstraße zurück bis zur Gabelung, queren den Bach und die Wiese bis wir auf einen Forstweg mit einigen Wegweisern treffen. Diesem Weg folgen wir nun gute 2km bis zu einer Gabelung mit einem Wegweiser zum Wasserfall (hier kommen wir dann zurück) und biegen rechts ab. Der Weg zieht sich mal steigend mal fallend durch den Wald, bis wir eine etwas größere, künstlich angelegte Fläche erreiche, an der er steil bergab führt. Hier halten wir uns links auf dem steilen Ziehweg, der sich bald im Wald verläuft. An der Stelle finden wir kaum noch sichtbar einen kleinen, schmalen Pfad, dem wir nun immer weiter bergauf durch den Wald folgen. Der Steig kreuzt immer wieder mal Ziehwege, bis er endlich in den Forstweg zur Laichhansenalm mündet. Hier biegen wir rechts ab und wandern weiter, ein paar Höhenmeter verlierend bis zum Langenecksattel, wo wir zum ersten Mal einen Blick auf die Wand erhaschen.
Wir halten uns links, der Beschilderung zur Benediktenwand folgend und wandern nun eher monoton auf einem Forstweg bis zur Bichler Alm. Dort angekommen können wir den ersten Blick auf die rundum liegenden Gipfel genießen. Nun verlassen wir den Forstweg und folgen einem Steig über die Almwiese, am Höllgraben vorbei hinein in eine etwas steilere Passage, die uns, immer wieder die Hände nutzend bis auf das Gipfelplateau bring. Von hieraus ist es nur noch ein kleines Stück durch Latschen hindurch bis zum Notbiwak und dem Gipfelkreuz, an dem uns die tolle Aussicht für alles entschädigt.

Für den Abstieg wandern wir das Plateau in westlicher Richtung hinab, bis zu einer T-Kreuzung, an der wir links dem Wegweiser zur Jachenau folgen. Der Pfad wird nach kurzer Zeit etwas steiler und bringt uns durch die Glaswandscharte bis zu einem Forstweg. Diesen queren wir und folgen dem Steig weiter bergab, an der Glasbachquelle vorbei, über den Klausgraben und immer weiter bis zu den Wasserfällen. Kurz darauf kommen wir zur Lainalm und ab hier erwarten uns noch 5km monotoner Forstweg zurück bis zum Ausgangsparkplatz. Ich empfehle, auf dem Forstweg zu bleiben und nicht dem Steig zur Jachenau zu folgen, da ihr sonst direkt im Ort Jachenau rauskommt und ein Stück an der Srtaße zurücklaufen müsst.

Karte:

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