30.09.2016 – Luibiskogel

1940 hm               16.5 km                 9 Std

 Charakter: Lange, konditionell fordernde Bergtour auf einen wenig besuchten 3000er zwischen Ötz- und Pitztal. Bis auf die letzten 50hm (leichtes Klettern im 1sten Grad) ist die Tour technisch nicht besonders fordernd oder ausgesetzt. Auch der in vielen Karten noch eingezeichnete Ferner ist soweit zurückgegangen, dass man ohne Gletscherberührung auf den Gipfel kommt. Da die Tour hauptsächlich nord-nordöstlich ausgerichtet ist, hält man sich besonders in den Morgenstunden meistens im kühlen Schatten auf.

Anfahrt: Über A12 oder B171 in Richtung Ötztal/Pitztal und bei Schlierenzau weiter auf die B186 in Richtung Ötz. Weiter auf der B186 über Umhausen und Tumpen nach Längenfeld, kurz vor der Brücke nach rechts zum Campingplatz und dort parken.

 Aufstieg:
Wir beginnen unseren Aufstieg an der Brücker über die Ötztaler Arche, hinter der Therme und dem Campingplatz Längenfeld. Es geht hinauf zur Pestkapelle und weiter über den Forstweg in Richtung Hauersee und Hauerseehütte (Achtung: der Weg zum Hauerkogel führt nur auf selbigen und kann später nicht verlassen werden!). In einer Linkskehre biegen wir rechts ab und folgen dem sich bald verjüngenden Steig in Richtung Westen. Es geht durch dichten Wald und unter Felswänden dahin, mal steil, mal eher moderat und nach kurzer Zeit kreuzen wir wieder einen Forstweg.
Nach etlichen Kehren und einem steilen Aufschwung, biegt der Weg ins Hauertal ab und führt uns in angenehmer Steigung unter die Wände des Hohen Eggen. Hier wird es kurz wieder etwas steiler und wir treffen auf den Abzweiger zur bewirtschafteten Innerbergalm. Wir wandern aber geradeaus weiter und folgen dem Weg weiter bis zur Hauerseehütte.
An seiner Ostseite geht es um den Hauersee herum und hinein in eine steile, etwas 350m hohe Schuttflanke, die wir in vielen Serpentinen mühevoll erklimmen. Zwischen schroffen Felszacken erreichen wir das Ende der Flanke und können nun einen Blick auf unser Ziel werfen.
Auf gut markierten Pfad geht es durch das Schuttbett des ehemaligen Ferners und mit Tritthilfen und Drahtseilen auf den Gipfelaufbau. Über Abgeschliffenen Granit und lose Blöcke steigen wir dem Gipfel entgegen. Die letzten 50hm überwinden wir in leichter Kletterei, stellenweise mithilfe von Drahtseilversicherungen und stehen kurz darauf am Gipfel.

Abstieg:
Wie Aufstieg.

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