28.09.2016 – Rundtour zum Gamskogel

1780 hm           16 km          8 Std

Charakter: Relativ lange und konditionell fordernde Rundtour von Längenfeld auf den Gamskogel. Anfangs auf breiten Wander- und Forstwegen nach Burgstein und weiter zum Wiesle. Später auf schmalen und steileren Pfaden zum Gipfelaufbau, wo uns die ein oder andere Kletterstelle und Drahtseilversicherung auf den Gipfel bringt. Auch im Abstieg bis zur Nisslalm erwarten uns ein paar Drahtseilversicherungen, der Weg ist generell aber weniger steil und ausgesetzt. Ab der Nisslalm nochmal steil nach Gries, von wo aus uns ein breiter Forstweg zurück nach Längenfeld bringt.

Anfahrt: Über A12 oder B171 in Richtung Ötztal/Pitztal und bei Schlierenzau weiter auf die B186 in Richtung Ötz. Weiter auf der B186 über Umhausen und Tumpen nach Längenfeld, hier in der Nähe der Kirche nach einer Parkmöglichkeit suchen (z.B. kurz vor der Brücke nach rechts zum Campingplatz).

Aufstieg:
Hinter der Kirche von Längenfeld beginnen wir unseren langen Aufstieg. Wir folgen einem kleinen Pfad hinauf zur Forststraße, die wir nach einigen Metern wieder nach rechts in Richtung Brand verlassen. Bald erreichen wir eine kleine Kapelle und eine Lichtung, die wir in südlicher Richtung queren. Es geht durch dichten Bergwald, über eine lange Hängebrücke und kurz vor Burgstein treffen wir wieder auf eine Forststraße, der wir in den kleinen Ort folgen.
An der nächsten Kreuzung halten wir uns links, steigen durch den Ort bergauf, durch ein Kuhgatter und folgen weiter dem Forstweg und der Beschilderung zum Gamskogel. In vielen Serpentinen geht es gemächlich bergauf, bis etwa 10 Minuten vor einem Aussichtspunkt unser Weiterweg (ausgeschildert) steil nach rechts abbiegt.
Der Steig bringt uns steil durch immer lichter werdenden Bergwald hinauf zum Wiesle und weiter auf einen baumfreien Ausläufer des Gipfelaufbaus. Dieser Ausläufer wird nun immer steiler, felsiger und verjüngt sich immer mehr zu einem Grat. Wir nutzen gelegentlich unsere Hände und die vorhanden Drahtseilversicherungen für den Aufstieg zur Scharte. Hier treffen wir auf den von Gries kommenden Weg, dem wir die letzten Meter zum Gipfel folgen.

Abstieg:
Wir folgen nun dem Weg über die Nisslalm hinab nach Gries, der zwar auch die eine oder andere Drahtseilversicherung aufweist, aber weniger ausgesetzt und steil ist, als unser Aufstiegsweg. Sobald wir die kleine Hochebene – Gasse – erreicht haben, geht es eben hinüber zur Nisslalm, auf der es sich vorzüglich einkehren lässt.
Nach einer kleinen Stärkung folgen wir kurz dem Forstweg und biegen dann nach links in einen Pfad ein, der uns zwar relativ steil aber auch zügig nach Gries bringt. Kurz vor dem Ort treffen wir auf einen breiten Fahrweg, auf den wir nach links einbiegen und nun immer Tal auswärts folgen, bis wir wieder in Längenfeld an der Kirche unseren Ausgangsort erreichen.

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