28.09.2013 – Obere Wettersteinspitze

1400 hm                   14.5 km            6 Stunden

Charakter: Diese mittelschwere Tour führt uns über abwechslungsreiche 1400 Höhenmeter auf einen tollen Aussichtsberg im Wettersteingebiet. Auf Grund der Steilheit und der durchgehenden Kletterei im 1. Schwierigkeitsgrad am Gipfelaufbau empfehlen sich Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und eine gute Kondition. Des Weiteren macht es Sinn, sich für den Gipfelaufbau einen Steinschlaghelm mitzunehmen. Bei Nässe und Schnee ist die Tour eher nicht zu empfehlen.

Anfahrt: Über A95 in Richtung Oberau und weiter nach Garmisch, dort weiter nach Mittelwald. Mittenwald umfahren und am Ende der Umfahrung rechts abbiegen und in die Ortschaft fahren. Kurz nach der ersten Brücke links nach Leutasch abbiegen. Gleich nach der ersten Kehre befindet sich links ein kleiner Parkplatz.

Aufstieg:
Wir beginnen die Tour an der ersten Kehre der Straße von Mittenwald nach Leutasch und folgen dem Fahrweg am Ferchensee vorbei und biegen nach gut 30 Minuten links in den Wald ab und folgen brav der Beschilderung zu Oberen Wettersteinspitze. Von den 5:45 Stunden auf dem Schild lassen wir uns nicht irritieren; mit Foto- und Essenspausen hab ich gute 3:10 Stunden gebraucht.
Der Weg führt uns nun weiter durch den Wald, langsam steiler werdend, bis wir nach weiteren 30 Minuten einen Abzweiger zum Grünkopf erreichen, an dem wir weiter geradeaus wandern. Nach kurzer Zeit verlassen wir den Wald und steigen ein Schuttfeld bis zur ersten Kletterstelle (Drahtseil) hinauf.
Ab hier führt uns der Weg über groben Schotter in das Kar zwischen Unterer und Oberer Wettersteinspitze und dann weiter am rechten Rand des Kars hinauf. Kurz vor Ende des Kars biegt der Weg rechts weg und wir klettern und steigen nun recht steil über Bänder und unter Latschen hindurch dem Gemsanger entgegen. Auf diesem grasigen Plateau lässt es sich noch mal gut Rast machen und den Helm anlegen.
Anschließend steigen wir weiter einem kleinen Felsabsatz entgegen, überwinden ihn rechts, kämpfen uns durch Geröll weiter, bis wir wieder Fels erreichen.
Nach kurzer Kletterei erreichen wir noch einmal ein Geröllfeld, das wir mühsam überwinden. Ab hier geht es nun fast senkrecht einen kleinen Rücken bis zum Gipfel hinauf. Der Fels ist gut, griffig und kaum abgespeckt. Am Gipfel erwartet uns eine fantastische Rundumsicht ins Karwendel, zur Alp- und Zugspitze, nach Mittenwald und heute sogar bis zum Alpenhauptkamm.

Abstieg:
Wie Aufstieg. Es empfiehlt sich aber einkleiner Abstecher zum Ferchensee. Hier lässt es sich vortrefflich entspannen und die geschundenen Füße kühlen.

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