15.08.2012 – Hochblasse

Die gestrige Tour auf die Hochblasse im Ammer Gebirge hatte ich in der Hoffnung herausgesucht, abseits vielbesuchter Pfade ein paar Gämsen und Murmeltiere zu finden. Erstere sind mir tatsächlich ziemlich nah vor die Linse gekommen, von letzteren war aber leider keine Spur zu sehen. Wahrscheinlich war einfach schon zu viel los.

Die Tour startet am Parkplatz des Ammerwaldhotels und führt durch lichten Wald über den Schützensteig auf ein paar wunderschöne Almwiesen, dem Ochsenängerle. Auf dem Weg dorthin passiert man einen Wasserfall, an dem wir auf dem Rückweg noch eine ausgiebige Rast eingelegt haben.
Kurz vor der Jagdhütte im Ochsenängerle biegt der Weg nach rechts ab und führt einen ins Köllbachtal. Diesem folgt man nun immer leicht bergauf bis kurz unter den Roggentalsattel und bezwingt diesen in ein paar steilen Kehren.
Vom Sattel aus hat man nun die Möglichkeit sowohl auf die Krähe, die Hochplatte als auch die Hochblasse zu steigen (diese ist nicht ausgeschildert). Wir haben uns für letztere entschieden und sind am Sattel rechts in den Steilhang mit kurzer Klettereinlage abgebogen. Nach der Klettereinlage erreicht man einen schmalen Grad und folgt diesem bis auf den Gipfel mit kleinem Gipfelkreuz. Wir haben die Aussicht gut 1,5 Stunden fast alleine genossen, während gegenüber auf der Hochplatte das Gedränge kein Ende nehmen wollte.

Der Abstieg folgte dem Aufstiegsweg und wurde noch mal am Wasserfall für eine erfrischende Pause unterbrochen. Dabei wurden wir von zahllosen Schmetterlingen begleitet und immer wieder gerne als Landeplatz und Transportmittel benutzt.
Ich muss sagen, eine wirklich wunderbare Tour, die ich bei Zeiten wiederholen möchte, dann mit Fokus auf die Murmeltiere natürlich :).

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